Der Anninger - Startseite

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Der Anninger ist ein Berg von 675 m Höhe am östlichsten Ausläufer der Alpen, an der Thermenlinie. Er befindet sich südlich von Wien und ist Teil des Wienerwaldes. Orte am Fuß des Anninger sind Mödling, Thallern, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten, Gaaden, Hinterbrühl. Ein dichtes Wegenetz überzieht den Berg. Von allen Seiten kann der Anninger leicht erstiegen werden, in der Klausen gibt es sogar einige kurze Klettersteige.

Wenn man in Wien von einem geeigneten Platz mit freier Sicht nach Süden blickt, erkennt man die markante Silhouette des Anninger mit dem Sender. Sogar ganz im Norden von Wien findet man solche Plätze mit Blick zum Anninger (und zum Schneeberg). Ebenso ist der Berg mit dem Sender zu sehen, wenn man von Wiener Neustadt kommend auf der Südautobahn oder mit der Südbahn in Richtung Wien fährt.

Blick vom Hohen Lindkogel zum Anninger
Blick vom Hohen Lindkogel zum Anninger
Blick vom Richardhof zum Anninger
Blick vom Richardhof zum Anninger
Blick vom Schneeberg zum Anninger
Blick vom Schneeberg zum Anninger

Karl Giannoni schreibt 1905 über den Anninger ([Gia] S.278):
In nächster Nähe Wiens ist eben Mödling der Ausgangspunkt für das herrliche Gebiet des Anninger (674 m), der gleichmäßig die Waldberge des Westens wie die Ebene des Ostens beherrscht, und dessen Föhrenbestände auch im Winter das Auge mit lebendigem Grün erfreuen; es ist eine erstaunliche Menge von Menschen, die jahraus jahrein allsonntäglich den "Anningerfleckhen Medling" - wie es einmal 1607 bezeichnend heißt - berührt, der da manchmal an eine alpine Talstation gemahnt, wenn ihn Züge von fröhlichen Wanderern durchziehen, die in den Felsgebieten seiner Umgebung eine treffliche Übungsschule finden oder im Winter die beschneiten Bergstraßen mit Rodelschlitten und Skiern befahren.

In einem Führerwerk aus den 1960er Jahren sind die salbungsvollen Worte zu lesen ([Schw] S.77):
Hingelagert am Fuße des Anningerstockes, ist Mödling der Ausgangspunkt für die Wanderungen des besinnlichen Naturfreundes, der abseits vom Motorenlärm Erholung in Wald und Flur sucht. Mit der nur 15 Kilometer entfernten Großstadt durch Bahn, Straßenbahn und Autobuslinien verbunden, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten zu kürzeren Spaziergängen oder größeren Tagesausflügen. Das nähere Ausflugsgebiet wurde seinerzeit durch die Bemühungen des 'Vereines der Naturfreunde 1877' erschlossen, der auch in letzter Zeit durch Wegmarkierungen und Aufstellen von Bänken seine durch die Ereignisse der Kriegs- und Nachkriegszeit unterbrochene Tätigkeit wieder aufgenommen hat.

Der Anninger besitzt vier benannte Gipfel:
   - Anninger (675 m) mit der Wilhelmswarte
   - Eschenkogel (653 m) mit der Jubiläumswarte
   - Vierjochkogel (650 m) mit dem Sender
   - Buchkogel (640 m) ohne Bauwerk
Ein nördlicher Ausläufer ist der Kleine Anninger (496 m), im Süden befindet sich der Pfaffstättner Kogel (541 m).

Kurzinformation über den Anninger auf Wikipedia: [Link...]

Die amtliche österreichische Karte online: [Link...]


Über mich
Ich wohne seit 1992 in Mödling und war bisher über 2200 mal am Anninger (Details, falls von Interesse, hier...). Irgendwann hatte ich die Idee, Informationen über den Anninger zu sammeln. Im Jänner 2007 begann ich, diese Idee in die Tat umzusetzen. Daraus sind die vorliegenden Seiten entstanden. Bemerkungen, Korrekturen und Ergänzungen sind jederzeit willkommen an josef.mueller@kabsi.at
Die Hauptarbeit war im Herbst 2007 abgeschlossen. Die Inhalte werden bei Bedarf aktualisiert und ergänzt. Insbesondere wird auf der Seite Neuigkeiten laufend über neue Beobachtungen am Anninger berichtet.
Weitere Websites, die ich betreue:
Homepage der Pfarre St. Othmar www.othmar.at
Hirschstettner Fußwallfahrt nach Mariazell wallfahrt.heim.at


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aktualisiert am 26-Sep-2009
Mitteilungen bitte an josef.mueller@kabsi.at